Allergie in der Endoprothetik-- was ist der derzeitige Wissenstand

Liebe Patienten

 

das Thema Allergie ist ein extrem umstrittenes Thema derzeit. Es gibt wenig gesichertes Wissen, aber sehr viele "Marketing Gags" oder "Meinungen" Ich zitiere hier eine Publikation aus einem "Top Journal" 2016 zu diesem Thema.

 

nSPECIALTY UPDATE: KNEE

 

Allergy in total knee arthroplasty  

A REVIEW OF THE FACTS   

 

 

S. Middleton,

 

A. Toms

 

 

 

Bone Joint J 2016;98-B:437–41.

 

 

 

We explored the literature surrounding whether allergy and hypersensitivity has a clinical basis for implant selection in total knee arthroplasty (TKA). In error, the terms hypersensitivity and allergy are often used synonymously. Although a relationship is present, we could not find any evidence of implant failure due to allergy. There is however increasing basic science that suggests a link between loosening and metal ion production. This is not an allergic response but is a potential problem. With a lack of evidence logically there can be no justification to use ‘hypoallergenic’ implants in patients who have preexisting skin sensitivity to the metals used in TKA.

 

 

Patients with a diagnosis of metal hypersensitivity will however continue to ask about the materials used in their implants and they will always believe any problems they may have after their joint replacement are related to their pre-existing hypersensitivity. This topic requires greater scientific and clinical research to answer the question. Currently though there is no evidence that allergy exists in TKA and we will continue to use implants of standard material with proven longevity in all our patients.

 

 

 Cite this article: Bone Joint J 2016;98-B:437–41.

 

 

Aktuelle „neue“ Kniegelenksdesigns wie sinnvoll ist der Erhalt der Kreuzbänder?

Bereits in den 60iger Jahren hat man in den USA (Mayo Klinik)mit Knieprothesen die beide Kreuzbänder erhalten experimentiert. Aus technischen Gründen  ,  und wegen einer hohen Komplikationszahl wurden diese Designs wieder verlassen. Derzeit gibt es neue Ansätze solche Designs wieder einzuführen. Die Problematik im Bereich der Knieprothetik ist die relativ hohe Unzufriedenheitsrate .Diese wird weltweit in vielen Studien mit 15-20 % angegeben.
Das Bedeutet nicht dass diese Patienten nicht gehen können oder weiter an massiven Schmerzen leiden, sie sind nur nicht völlig „Beschwerdefrei“.  Es bedeutet dass diese Patienten nicht das angestrebte Ergebnis „The forgotten Joint“ erreichen.  Es bedeutet aber auch das  80% zufrieden sind.
Um bessere Ergebnisse zu erlangen finden exaktere Implantationstechniken wie Computernavigation ,  Navigationshilfen  wie IAssist ®oder Digitale Planungen  z.B.  „Zimmer Psi®“ Verwendung. (siehe Aktuelles!) Gleichzeitig gibt es fixe Plattformen , mobile Designs, Designs die ein oder beide Kreuzbänder erhalten, beziehungsweise beide resezieren. Welches dieser Designs letztlich  langfristig das beste klinische Ergebnis liefert , und trotzdem wenig Abrieb produziert wird erst die Zukunft zeigen.
Zurzeit gibt es keine  Registerdaten von Knieprothesen die beide Kreuzbänder erhalten. Es gibt  keine Erfahrungen wie  Patienten die sich das erhaltene Kreuzband verletzen zu behandeln sind. Es gibt aber sehr gute Registerdaten von bewährten Implantaten. Der Erhalt beider Kreuzbänder ist derzeit sicher noch eine „Experiment“ mit unklarem Ausgang bezüglicher der klinischen Ergebnisse, und der möglichen Komplikationen.

Teilnahme am Kongress in Orlando

Dr Kasparek hat am international sehr beachtetem Kongress in Orlando teilgenommen.Trotz der langen Anreise hat er keine Mühen gescheut sich international fortzubilden.

Der Erfahrungsaustausch mit den amerikanischen Kollegen war unglaublich wetvoll.

Dr Kasparek hat auf dem International sehr gut besuchtem Kongreß

ISTA 2015 in Wien 2 viel beachtete Vorträge gehalten

Die ISTA ist dieInternational Society for Technology in Arthroplasty www.istaonline.org

 Der nächste Kongreß findet 2016 in Boston statt.

Ein Kollege der Mayo Klinik hat Ihn um seinen Abstract gebeten

Eine Teilnahme an diesem Kongreß als Vortragender ist eine große Ehre .

Imageless Navigation ( iASSIST /Zimmer) Versus Conventional TKA
Michael Kasparek; Martin Dominkus; Rainer Fiala

und

Synovasure - Clinical Experience of Our First 54 Cases
Michael Kasparek; Martin Dominkus




OA Dr.M. Kasparek betreut seit  2013 eine Diplomarbeit zum Thema  iASSIST™ (Fa Zimmer)

Das Thema der in Englisch abgehandelten Studie lautet

"Imageless computer assisted stereotaxic pinless surgical instrument system versus conventional Total Knee Replacement: A prospective randomized comparative Study with a new pinless Sytem"

Ethik Kommisions Votum EK 13-173-0813

 

Es werden 2 Implantationsstrategien miteinander  verglichen.

Die Hälfte der Patienten wird mit iASSIST™  (Navigation) operiert, die andere Hälfte mit den Standardinstrumenten.

Das verwendete Implantat hat in den Internationalen Studien die besten klinischen Ergebnisse

 

The effect of surgical factors on early patientreported outcome measures (PROMS) following total knee replacement

THE JOURNAL OF BONE AND JOINT SURGERY P. N. Baker, et.al

J Bone Joint Surg Br

2012;94-B:1058–66.

Received 24 November 2011;

Accepted after revision 3 April

Orf Bericht am Samstag 24.01 2015 Bewusst gesund "Künstliches Kniegelenk"

OA.Dr. Kasparek implantiert seit  2015 auch das neueste Knie - Modell der Firma DepuySynthes

Es ist eines der modernsten Knie Implantate am Markt und bring seit der Einführung extrem vielversprechende Frühergebnisse.

Das Implantat soll die bekannten 10-20 Prozent der "nicht zufiredenen Patienten" deutlich reduzieren und somit bessere klinische Ergebnisse bieten.

Die Firma hat dafür mehr als 6 jahre intensive Forschung betrieben.

Zimmer® Patient Specific Instruments

Manch Kniegelenke sind extrem schwierig zu stabilisieren.

Ein großer Bewegungsumfang und die Stabilität in allen Ebenen ist Grundvoraussetzungen für ein flüssiges und schmerzfreies Gangbild.

Bei komplexen Fehlstellungen , bei schweren Deformitäten plant OA Kasparek den Gleitflächenersatz (TEP) mittels eines 3 D Modells am Pc.

Die Firma Zimmer® stellt dafür bei ihrem neuesten Knieprothesenmodell (Persona®) ein spezielles Programm zur Verfügung.

Es basiert entweder auf einer CT oder einer MRT durchgeführten Bildgebung.

 

OA Kasparek ist Mitglied im Rapid Recovery Programm - OSS(Orthopädisches Spital Speising)

Gemeinsam mit Prof. Dominkus hat er bereits die ersten Patienten erfolgreich nach dieser neuen perioperativen Methodik behandelt und operiert.

Die Patienten können bereits Stunden nach der Hüft oder Knie Operation schmerzfrei mobilisiert werden.

Der Aufenthalt im Spital verkürzt sich auf wenige Tage.

Das Programm ist seit 2014 erst im OSS in

Verwendung und wurde von der Firma Biomet entwickelt.

www.rapidrecovery.at/patient/Was-ist-Rapid-Recovery

 

 

OA Kasparek operiert Minimal invasive Hüften, ohne Muskeln oder wesentliche Sehnen zu durchtrennen.

Die Technik hat er in Frankreich erlernt

Das Implantat ist von der Firma Medacta ( Amis Hüfte)

www.medacta.com

 

Aktuelles:

Dr Kasparek im Profil

Ausgabe vom 14.10.2013

Artikel im Jatros